Wer ist Markus Vogt?
Projektleiter, berufstätig · lebt mit Partnerin
Markus Vogt, 46, ist jemand, der die Dinge gern im Griff hat. Als Projektleiter in einem mittelständischen Unternehmen jongliert er Termine, Teams und Deadlines; Struktur und Vorausdenken sind sein Handwerk. Nach Feierabend ist er am liebsten draußen – eine Runde mit dem Rad, ein Wochenende in den Bergen – und teilt sein Leben mit seiner Partnerin Julia. Stillstand ist nicht sein Ding.
Seit vielen Jahren begleitet ihn ein persistierendes, allergisches Asthma. Die meiste Zeit hat er es gut im Griff, und die wenigsten Kollegen ahnen etwas davon. Doch Pollen im Frühjahr, kalte Luft, eine harte Trainingseinheit oder ein hartnäckiger Infekt können die Atemwege reizen – und dann zählt jeder frühe Hinweis. Am meisten fürchtet er die schleichende Verschlechterung, die er zu spät bemerkt, ausgerechnet mitten in einer wichtigen Projektphase.
Markus Vogt ist technikaffin und misst gern: Eine Smartwatch zeichnet Aktivität, Schlaf und Puls auf, den Peak-Flow-Wert trägt er in ein Papierprotokoll ein. Er will sein Asthma selbstbestimmt kontrollieren, im Beruf leistungsfähig bleiben und sich von der Erkrankung nicht ausbremsen lassen – am liebsten, indem er ihr mit Fakten immer einen Schritt voraus ist.
Auf einen Blick
- Alter46 Jahre
- LebenssituationBerufstätig, lebt mit Partnerin
- GesundheitPersistierendes, allergisches Asthma
- BehandlungLungenfacharzt, Hausarzt, tägliches Kortison-Spray (Controller) und Bedarfsspray
- TechnikSmartwatch mit Apple/Google Health, Peak-Flow-Meter, Pulsoximeter
- Wichtigstes ZielAsthma gut kontrollieren, im Beruf leistungsfähig bleiben
Viele Atemwerte, aber kein Gesamtbild
Markus Vogt misst gewissenhaft. Doch die Werte liegen in getrennten Notizen – und genau die Zusammenhänge, die für die Asthma-Kontrolle entscheidend sind, bleiben unsichtbar.
Werte in getrennten Silos
Der Peak-Flow-Wert steht im Papierprotokoll, die Sauerstoffsättigung liest er kurz am Fingerclip ab und notiert sie nirgends, die Spray-Nutzung zählt niemand. Nichts davon liegt beieinander.
Muster bleiben verborgen
Warum brechen die Peak-Flow-Werte in manchen Wochen ein? Hängen die nächtlichen Beschwerden mit seinem Umgang mit der Medikation zusammen – oder mit etwas ganz anderem? Markus Vogt ahnt es, kann es aber nicht belegen, weil die Werte nie nebeneinander liegen.
Im Termin fehlt der Verlauf
Beim Lungenfacharzt bleiben ein paar Minuten. Wie gut das Asthma über das Quartal kontrolliert war, lässt sich aus dem Gedächtnis kaum rekonstruieren – der eine gemessene Wert im Termin sagt wenig über den Alltag.
Sammeln, verstehen, teilen – Schritt für Schritt
So könnte DOKINA das Selbstmanagement von Markus Vogt unterstützen: aus verteilten Notizen wird ein durchgängiger Verlauf, der die Asthma-Kontrolle belegt und gezielt teilbar macht.
Sammeln
Sauerstoffsättigung und Atemfrequenz kommen automatisch aus Messgerät und Health-App, den Peak-Flow-Wert trägt Markus Vogt täglich über eine geführte Eingabe ein. In kurzen Selbsteinschätzungen erfasst er Luftnot, Husten und nächtliches Erwachen, sein allgemeines Wohlbefinden sowie Mahlzeiten, Trinkmenge und die genommenen Sprays – in Sekunden, mit Alltagsankern statt Fachbegriffen. Weil Asthma als Diagnose hinterlegt ist, blendet die App genau die relevanten Atemwegs-Werte ein.
Verstehen
Weil Peak Flow, Sauerstoffsättigung, Medikation, Schlaf und Wohlbefinden zusammenhängend in einem Verlauf liegen, werden Abhängigkeiten sichtbar: An bestimmten Tagen brechen die Peak-Flow-Werte ein und die nächtlichen Beschwerden nehmen zu – und es wird sichtbar, was diese Tage gemeinsam haben. So sieht Markus Vogt, welche Merkmale diese Tage teilen – etwa schlechten Schlaf oder bestimmte Mahlzeiten – und kann das gezielt mit seinem Lungenfacharzt besprechen. Eine Beobachtung beschreibt, was im eigenen Verlauf auffällt; sie bewertet nicht und ersetzt keine ärztliche Einschätzung.
Teilen
Vor dem Quartalstermin erzeugt Markus Vogt einen fokussierten PDF-Bericht: Peak-Flow-Kurve, Sauerstoffsättigung sowie Symptom- und Bedarfsmedikations-Verlauf – drei Monate auf einen Blick. Seinem Hausarzt gibt er über eine granulare Freigabe gezielt Einblick. Endlich sieht der Lungenfacharzt, wie gut das Asthma im Alltag wirklich kontrolliert war.
Muster erkannt. Der Peak Flow fällt an bestimmten Tagen – neben SpO₂, Atemfrequenz und der Spray-Nutzung.
Die Perspektive von Markus Vogt
„Zum ersten Mal sehe ich schwarz auf weiß, wie mein Peak Flow und die nächtlichen Beschwerden zusammenhängen – und mein Arzt sieht es auch.“Markus Vogt, veranschaulichendes Beispiel
Welche Funktionen für ihn zählen
Atemwerte im Blick
Sauerstoffsättigung und Atemfrequenz automatisch aus Gerät und Health-App, Peak Flow täglich geführt erfasst – mit Beobachtungen aus dem eigenen Verlauf.
Symptome, Wohlbefinden & Alltag
Geführte Erfassung von Luftnot, Husten, nächtlichem Erwachen, Wohlbefinden, Mahlzeiten, Trinkmenge und Medikation – barrierefrei und in Sekunden.
Diagnosegesteuerte Erfassung
Weil das Asthma hinterlegt ist, zeigt die App genau die relevanten Atemwegs-Werte – ohne unnötige Erfassungen.
Gezielt teilen mit den Behandlern
Fokussierter PDF-Bericht mit Peak-Flow-Kurve und Bedarfsmedikation für den Lungenfacharzt, granulare Freigabe für den Hausarzt.
Auch Elisabeth Berger behält den Überblick
Elisabeth Berger ist 79 und lebt mit Herzschwäche und Diabetes allein zu Hause. Eine andere Lebensphase – dieselbe Idee: Gesundheitsdaten an einem Ort, verständlich und teilbar.
Markus Vogt ist ein veranschaulichendes Beispiel. DOKINA ist ein Forschungs- und Entwicklungsvorhaben der Ingenieurgesellschaft ISM mbH gemeinsam mit einem Kooperationspartner; die beschriebenen Abläufe zeigen, wie die Lösung gedacht ist.