Wer ist Markus Vogt?
Projektleiter, berufstätig · lebt mit Partnerin
Markus Vogt, 46, ist Projektleiter und hat gern alles im Griff. Seit vielen Jahren lebt er mit einem allergischen Asthma. Meist ist es gut kontrolliert. Pollen, kalte Luft oder ein Infekt können es aber verschlechtern. Wenn es langsam schlechter wird, merkt er das oft zu spät. Er misst gern: Die Smartwatch zeichnet Aktivität, Schlaf und Puls auf. Den Peak-Flow-Wert, also wie kräftig er ausatmen kann, trägt er auf Papier ein.
Auf einen Blick
- GesundheitAllergisches Asthma
- BehandlungLungenfacharzt, Hausarzt, tägliches Kortison-Spray und Bedarfsspray
- TechnikSmartwatch mit Apple/Google Health, Peak-Flow-Meter, Pulsoximeter
- Wichtigstes ZielAsthma gut kontrollieren, im Beruf leistungsfähig bleiben
Peak Flow auf Papier, Sauerstoff am Fingerclip, Sprays im Kopf
Markus Vogt misst gewissenhaft. Doch die Werte liegen in getrennten Notizen. Deshalb bleiben gerade die Zusammenhänge unsichtbar, auf die es bei Asthma ankommt.
Jeder Wert liegt woanders
Der Peak-Flow-Wert steht im Papierprotokoll. Die Sauerstoffsättigung liest er kurz am Fingerclip ab und notiert sie nirgends. Wie oft er sein Spray nimmt, zählt niemand. Nichts davon liegt beieinander.
Warum bricht der Peak Flow manchmal ein?
Warum brechen die Peak-Flow-Werte in manchen Wochen ein? Hängen die nächtlichen Beschwerden damit zusammen, wie er seine Medikamente nimmt? Oder mit etwas ganz anderem? Markus Vogt ahnt es, kann es aber nicht belegen, weil die Werte nie nebeneinander liegen.
Ein Wert beim Lungenfacharzt sagt wenig über drei Monate
Beim Lungenfacharzt bleiben ein paar Minuten. Wie gut das Asthma im letzten Vierteljahr eingestellt war, weiß Markus Vogt aus dem Kopf nicht mehr genau. Der eine Wert im Termin sagt wenig über den Alltag.
Asthma und Umgebung: Umweltinformationen kommen von selbst dazu
Bei Asthma entscheidet oft die Umgebung. Genau diese Angaben fehlen in gängigen Apps. Markus Vogt müsste sie selbst notieren, jeden Tag, neben allem anderen.
Nichts eintragen, kein genauer Standort
Die App ergänzt Umweltinformationen für die Gegend, in der er sich ungefähr aufhält. Er muss dafür nichts eintragen. Ein genauer Standort wird weder gebraucht noch übertragen.
Eine Vermutung am eigenen Verlauf prüfen
Was er längst vermutet, lässt sich am eigenen Verlauf prüfen: ob sein Peak Flow an Tagen mit hoher Belastung wirklich niedriger ist. Und an welchen Tagen nicht.
Asthma im Alltag: vom Peak-Flow-Wert zum Bericht für den Lungenfacharzt
So könnte DOKINA Markus Vogt unterstützen: Aus verteilten Notizen wird ein durchgehender Verlauf. Er zeigt, wie es ihm mit seinem Asthma über die Wochen ging. Darin lassen sich Zusammenhänge entdecken, und er lässt sich gezielt weitergeben.
Sammeln: Atemwerte und Beschwerden in Sekunden
Sauerstoffsättigung und Atemfrequenz kommen automatisch aus Messgerät und Health-App. Den Peak-Flow-Wert trägt Markus Vogt täglich über eine geführte Eingabe ein. Dazu beantwortet er kurze Fragen, wie es ihm geht: Luftnot, Husten, Aufwachen in der Nacht, Essen, Trinken und welche Sprays er genommen hat. Sind seine Augen geschwollen oder zeigt sich ein Ausschlag, macht er ein Foto. Das dauert nur Sekunden, und die Fragen sind in Alltagssprache gestellt. Eine Diagnose musste er dafür nicht angeben. Er hat gesagt, worauf er im Alltag achtet, und bekam genau die passenden Einträge vorgeschlagen. Ändern kann er sie jederzeit.
Verstehen: Was die schlechten Tage gemeinsam haben
Peak Flow, Sauerstoffwerte, Veränderungen am Körper, Medikamente, Schlaf, Wohlbefinden und Umweltinformationen liegen in einem Verlauf. So lassen sich Zusammenhänge entdecken. An bestimmten Tagen fallen die Peak-Flow-Werte ab, und die Beschwerden in der Nacht nehmen zu. Jetzt kann Markus Vogt sehen, was diese Tage gemeinsam haben: etwa schlechten Schlaf oder bestimmte Mahlzeiten. Das kann er gezielt in der Praxis ansprechen. Ein Muster beschreibt, was im eigenen Verlauf auffällt. Es bewertet nicht und ersetzt keine ärztliche Einschätzung.
Teilen: Drei Monate für den Quartalstermin
Vor dem Quartalstermin erstellt Markus Vogt einen kurzen PDF-Bericht. Er zeigt die Peak-Flow-Kurve, die Sauerstoffsättigung, seine Beschwerden und wie oft er das Bedarfsspray gebraucht hat. Das sind drei Monate auf einen Blick. Zeitraum und Inhalte wählt er selbst. Weitergeben kann er den Bericht als Datei oder ausgedruckt. Endlich sieht der Lungenfacharzt, wie gut das Asthma im Alltag wirklich kontrolliert war.
Alles in einem Verlauf. Peak Flow, Sauerstoffsättigung (SpO₂), Atemfrequenz und die Nutzung des Bedarfssprays stehen nebeneinander.
Markus Vogt: „Zum ersten Mal sehe ich es schwarz auf weiß“
„Zum ersten Mal sehe ich schwarz auf weiß, wie mein Peak Flow und die nächtlichen Beschwerden zusammenhängen. Und mein Arzt sieht es auch.“
Vier Funktionen für den Alltag mit Asthma
Peak Flow und Sauerstoff in einem Verlauf
Sauerstoffsättigung und Atemfrequenz kommen automatisch aus Gerät und Health-App. Den Peak Flow trägt er täglich mit einer geführten Eingabe ein. Dazu Muster aus dem eigenen Verlauf.
Luftnot, Husten und Schlaf kurz eintragen
Kurze, geführte Fragen zu Luftnot, Husten, nächtlichem Aufwachen, Wohlbefinden, Mahlzeiten, Trinkmenge und Medikamenten. Barrierefrei und in Sekunden erledigt.
Start ohne Angabe einer Diagnose
Er sagt, worauf er im Alltag achtet, und sieht danach genau das, was für ihn zählt. Nichts Überflüssiges, kein langes Suchen.
Bericht für Lungenfacharzt und ePA
Ein kurzer PDF-Bericht mit Peak-Flow-Kurve und Bedarfsmedikation. Er stellt ihn zum Beispiel in seine elektronische Patientenakte ein, damit sein Lungenfacharzt ihn dort lesen kann. Zeitraum und Inhalte wählt er selbst.
Asthma und Peak Flow im Magazin
Wie Markus Vogt kannst Du Deine Atemwerte selbst festhalten. Diese Beiträge zeigen, worauf es dabei ankommt.
Peak Flow richtig messen und den Wert verstehen
Wie die Peak-Flow-Messung richtig abläuft, wie Du Deinen Bestwert in zwei Wochen ermittelst und Deine Ampelgrenzen bei 80 und 50 Prozent ausrechnest.
Peak-Flow-Protokoll zum Ausdrucken: Vorlage für Deinen Alltag
Peak-Flow-Protokoll zum Ausdrucken: kostenlose Vorlage, die richtigen Spalten, Tipps für den Berufsalltag und die Grenzen einer Papiertabelle.
Asthma und Pollenflug: Liegt der schlechte Tag an der Luft?
Pollenflug und Feinstaub können Asthma verstärken. Mit dem Vier-Wochen-Atemtag-Check prüfst Du selbst, ob Deine Peak-Flow-Werte darauf reagieren.
Auch Renate Kaiser misst zu Hause weiter
Renate Kaiser ist 63 und nach der stationären Reha zurück im Alltag. Zwischen den Terminen sieht niemand ihre Werte. Dieselbe Idee, ein anderer Abschnitt im Leben.