In Entwicklung · Pilotbetrieb geplant

Werte, Medikamente und wie Du Dich fühlst, an einem Ort. Dich und Deine Gesundheit besser verstehen.

Wer chronisch oder langfristig krank ist oder seine eigenen Werte besser verstehen will, sammelt jeden Tag Daten über sich. Sie liegen verstreut in verschiedenen Apps und auf Zetteln. DOKINA führt vier Dinge zusammen, die sonst getrennt bleiben: Deine gemessenen Werte, Veränderungen am Körper, wie Du Dich fühlst und Deine Medikamente. Weil sie nebeneinander stehen, kannst Du entdecken, was zusammenhängt: dass es Dir an bestimmten Tagen schlechter geht und was diese Tage gemeinsam haben. Was auffällt, kommt in einfachen Worten zurück: beschreibend, nie bewertend und ohne Anweisung, was Du tun sollst.

Entwurfsskizze der Übersicht. Oben steht der Name der App und darunter der Hinweis Beispiel. Sechs Kacheln zeigen in zwei Spalten und drei Reihen: Blutdruck 128 zu 82 mmHg, Puls 72 pro Minute, Trinken 900 Milliliter heute, Medikamente 2 von 3 genommen, Wunden 1 an der linken Ferse mit 6 Einträgen, Stimmung gut. Darunter folgt ein Liniendiagramm mit dem Blutdruck der letzten sieben Tage, systolisch und diastolisch. Unten gibt es vier Reiter: Übersicht, Tagebuch, Medikamente und Berichte.

Blutdruck, Gewicht und Medikationsplan stehen auf Zetteln und in vielen Apps

Wir glauben: Menschen sollen die Daten über ihren eigenen Körper verstehen und selbst weitergeben können. Heute ist das kaum möglich. Messwerte, Notizen und der Medikationsplan liegen an vielen Orten: auf Zetteln, in Apps und in den Köpfen der Angehörigen. Wer betroffen ist, trägt alles zusammen und kommt trotzdem mit leeren Händen ins Sprechzimmer. Das wollen wir ändern.

Verstreut

Daten überall verteilt

Blutdruck-App, Waage, Zettel am Kühlschrank, Medikationsplan. Die Daten liegen an vielen Orten. Ein Gesamtbild ergeben sie nicht.

Nicht teilbar

Kein einfacher Weg zum Teilen

Gemessene Werte und eigene Notizen kommen in der Praxis bisher kaum an, höchstens per Zettel, Telefon oder Fax.

Unverbunden

Keine Zusammenhänge erkennbar

Medikamente, Tagesablauf, Werte und Notizen stehen nirgends zusammen. Einflüsse von außen, die viele aus Erfahrung kennen, fehlen ganz. So lassen sich Zusammenhänge weder erkennen noch belegen.

Vier Alltagsgeschichten: Herzschwäche, Asthma, Reha und Unterstützung durch Angehörige

DOKINA ist für Menschen gemacht, die viel im Blick behalten müssen: Werte, Medikamente und eigene Notizen. Elisabeth Berger, Markus Vogt, Renate Kaiser und Anna Berger stehen für viele. Vier Lebenslagen, dieselbe Schwierigkeit: Die Daten liegen verstreut und lassen sich kaum weitergeben.

Elisabeth Berger, 79

Herzschwäche & Diabetes · lebt allein zu Hause

Blutdruck auf dem Zettel, Gewicht in der Waagen-App, Eindrücke im Kopf ihrer Tochter Anna. Elisabeth Berger misst gewissenhaft. Nur bringt niemand die Teile zusammen.

  • SammelnVitalwerte kommen per Bluetooth. Trinken, Essen, Medikamente und wie es ihr geht, trägt sie geführt ein.
  • VerstehenSie kann entdecken, ob Gewicht und Atemnot mit einer vergessenen Entwässerungstablette oder viel Trinken zusammenhängen.
  • TeilenEin Bericht über drei Monate als PDF. Sie gibt ihn selbst weiter, zum Beispiel in ihre elektronische Patientenakte.
Ganze Geschichte lesen

Markus Vogt, 46

Asthma · berufstätig, technikaffin

Smartwatch, Peak-Flow-Protokoll auf Papier, mehrere Sprays: Markus Vogt misst viel. Nur bleiben die Zusammenhänge, auf die es ankommt, in getrennten Notizen verborgen.

  • SammelnSauerstoff im Blut (SpO2) und Peak Flow, also die Kraft beim Ausatmen. Dazu Essen, Trinken, Medikamente und wie es ihm geht.
  • VerstehenWerte, Medikamente und Alltag liegen nebeneinander. So lassen sich Muster entdecken.
  • TeilenGezielter Bericht für den Lungenfacharzt und den Hausarzt.
Ganze Geschichte lesen

Renate Kaiser, 63

Zurück im Alltag · ambulante Nachsorge

Nach der stationären Reha ist Renate Kaiser zurück im Alltag und weiter in ambulanter Behandlung. Sie misst auch zu Hause. Nur sieht ihre Werte niemand in den sechs Tagen zwischen den Terminen.

  • SammelnBlutdruck, Gewicht und Schritte kommen aus vorhandenen Geräten. Abends trägt sie in wenigen Sekunden ein, wie viel Kraft sie hatte und wie sie geschlafen hat.
  • VerstehenWas die anstrengenden Tage gemeinsam haben und was die guten.
  • WeitergebenBericht per Teilen-Funktion an die ambulante Nachsorge, als TI-M-Nachricht an die Praxis oder in die eigene elektronische Patientenakte.
Ganze Geschichte lesen

Anna Berger, 52

Tochter · unterstützt aus der Ferne

Ihre Mutter lebt allein, eine halbe Stunde entfernt. Am Telefon heißt es „ganz gut“. Ob das stimmt, merkt Anna Berger oft erst beim nächsten Besuch.

  • MithelfenEigene Notizen eintragen, beim Medikationsplan helfen.
  • MitsehenNur, wenn die Mutter es freigibt. Sie kann die Freigabe jederzeit ändern oder beenden.
  • Bescheid bekommenNachricht, wenn ein selbst gesetzter Grenzwert überschritten wird.
Ganze Geschichte lesen

Blutdruck, Gewicht, Medikamente und Symptome in einem Verlauf: So entdeckst Du Zusammenhänge

Aus dieser Überzeugung folgen vier Entscheidungen. Die meisten Gesundheits-Apps zeigen Kurven oder geben allgemeine Ratschläge. Wir gehen bewusst einen anderen Weg. Daran halten wir uns, auch wenn es das Produkt schwieriger macht.

1. Zusammenhänge entdecken statt Zahlen sammeln

Gemessene Werte, Veränderungen am Körper, wie Du Dich fühlst und Deine Medikamente stehen nebeneinander, Tag für Tag. Die meisten Anwendungen führen einen dieser Bereiche sehr gut und die übrigen gar nicht. Getrennt bleibt jede Zahl für sich. Erst gemeinsam lässt sich entdecken, was zusammengehört. Darum geht es.

2. Dein Maßstab bist Du selbst

Verglichen wird mit Deinem eigenen bisherigen Verlauf, nicht mit einem Durchschnitt aus der Bevölkerung. Liegen Deine Werte dauerhaft außerhalb der Norm, sagen Normbereiche wenig, Dein eigener Verlauf dagegen viel. Alltagsdaten entstehen unregelmäßig und lückenhaft. Das ist kein Nebenthema, sondern ein Kern unserer Arbeit.

3. Umwelteinflüsse, die niemand einträgt

In die Auswertung fließen auch Umweltinformationen zu Deiner Umgebung ein. Du musst dafür nichts eintragen. Sichtbar werden sie nur dort, wo sie zu einem Muster gehören. Eine eigene Anzeige dieser Werte gibt es in DOKINA nicht. Was dafür nötig ist, etwa Dein ungefährer Ort, bleibt bewusst so grob wie möglich.

4. Beschreiben statt bewerten

Ein Muster sagt in einfacher Sprache, was in Deinen Daten auffällt. Es stellt keine Diagnose, empfiehlt keine Therapie und fordert zu keiner Änderung Deiner Behandlung auf. Diese Grenze prüfen wir, bevor ein Muster angezeigt wird, nicht erst hinterher.

Datenschutz bei Gesundheitsdaten: Server in Deutschland, Du entscheidest, wer etwas sieht

Datenhoheit heißt: Du bestimmst über Deine Daten. Das ist kein Zusatz, sondern die Grundlage von DOKINA. Deshalb folgt DOKINA von Anfang an anerkannten Standards für Datenschutz und Sicherheit. An ihnen lassen wir uns messen.

DSGVO

Datenschutz nach der Datenschutz-Grundverordnung, von Anfang an eingebaut: verschlüsselt bei Übertragung und Speicherung, eine eigene Einwilligung für jeden Zweck.

Hosting in Deutschland

Alle Daten liegen auf Servern in Deutschland, nicht in Clouds außerhalb Europas.

ISO 27001

Informationssicherheit nach dieser internationalen Norm. Die Zertifizierung ist eingeplant.

Cyber Resilience Act

EU-Gesetz für sichere digitale Produkte: Sicherheit von Anfang an mitgedacht, auch bei Updates.

Du bestimmst, wer mitliest

Wer Dich unterstützt, bekommt Einblick, wenn Du es möchtest: nur mitlesen oder auch mit eintragen. Du kannst das jederzeit beenden.

Datenhoheit & Einwilligung

Freigaben erteilst Du selbst oder eine Person, die Du dazu bevollmächtigt hast.

Nachvollziehbares Zugriffsprotokoll

Jeder Zugriff auf Deine Daten wird lückenlos festgehalten. So siehst Du, wer was angesehen hat.

Datenminimierung

Genutzt werden nur die Daten, die für die Auswertung nötig sind, und nur für diesen Zweck.

Hinweis: Die genannten Standards sind Leitlinien für die Entwicklung.

DOKINA: Deine Werte, Dein Medikationsplan und Deine Symptome in einer App, mit der Du Zusammenhänge entdeckst

An einem Ort zu liegen genügt nicht, das schafft ein Ordner auch. In DOKINA stehen die vier Bereiche nebeneinander: gemessene Werte, Veränderungen am Körper, wie Du Dich fühlst und Deine Medikamente. Was Du selbst bemerkst, trägst Du in wenigen Schritten ein. Weil alles im selben Verlauf steht, kannst Du Zusammenhänge entdecken, die auf einem Zettel oder in einer einzelnen App nie auffallen. Daraus entsteht ein kurzer, verständlicher Text über Deine Daten. Er bewertet nichts und empfiehlt nichts. Sammeln → verstehen → besprechen.

Gedacht für die Menschen selbst: für chronisch oder langfristig Kranke, für alle, die ihre eigenen Werte besser verstehen wollen, und für die Angehörigen, die sie unterstützen. Eine Praxis, eine Einrichtung oder ein Dienst bekommt Deine Daten nur dann, wenn Du sie freigibst.

  • Eintragen in wenigen Schritten: wie es Dir geht, Schmerzen, Essen und Trinken. Große Tasten, klare Sprache, barrierefrei nach dem Standard WCAG 2.2.
  • Muster aus dem eigenen Verlauf. Sie beziehen sich auf Dich, nicht auf Durchschnittswerte.
  • Einflüsse aus der Umgebung kommen dazu, ohne dass Du sie selbst eintragen musst.
  • Klare Grenzen: Ein Muster beschreibt Deine Daten. Es stellt keine Diagnose und gibt keine Therapie vor.
  • Alle Texte sind von Fachleuten geprüft und werden von ihnen gepflegt.
  • Veränderungen am Körper einfach festhalten, an der Stelle, an der sie auftreten.
  • Die App richtet sich nach Deinem Alltag. Du musst keine Diagnose angeben, um loszulegen.
  • Bericht für das Arztgespräch mit selbst gewählten Inhalten. Weitergeben kannst Du ihn über die Teilen-Funktion.
  • Eine Freigabe lässt sich jederzeit beenden. Jeder Zugriff wird protokolliert.
Entwurfsskizze des Berichts. Oben steht ein Liniendiagramm mit dem Blutdruck der letzten sieben Tage. Darunter folgt die Auswahl Inhalte für den PDF-Bericht mit vier angehakten Punkten: Vitalwerte und Kurven, Medikationsplan, Wunden und Körperschema, Antworten auf Fragebögen. Unten steht die Schaltfläche Als PDF exportieren.

Skizze: Aus den gesammelten Daten entsteht ein Bericht mit Kurven, Medikamenten und Notizen. Du gibst ihn mit wenigen Fingertipps weiter.

Werte und Symptome eintragen, Zusammenhänge entdecken, Bericht für den Arzt erstellen

In drei Schritten von verstreuten Daten zu einer verständlichen Rückmeldung.

1

Sammeln

Gesundheitsdaten aus vielen Quellen an einem Ort.

  • Geführte, barrierefreie ErfassungWie es Dir geht, Schmerz, Essen und Trinkmenge. Du wählst aus einfachen Beschreibungen aus dem Alltag, statt Text zu schreiben (WCAG 2.2).
  • Vitalwerte automatischSie kommen aus gekoppelten Messgeräten und aus den Gesundheitsdiensten des Smartphones und werden in einem einheitlichen Format übernommen.
  • Medikationsplan ohne Abtippen übernehmenDer bundeseinheitliche Medikationsplan wird über seinen Strichcode eingelesen.
2

Entdecken

Werte, Körper, Wohlbefinden und Medikamente werden gemeinsam betrachtet, dazu die Umwelt. So lassen sich Zusammenhänge entdecken, die einzeln niemandem auffallen.

  • Muster in eigenen DatenBezogen auf die einzelne Person und ihren Verlauf, nicht auf Durchschnittswerte.
  • Umweltinformationen inklusiveUmweltinformationen fließen mit ein, ohne dass Du sie selbst eintragen musst.
3

Besprechen

Selbst entscheiden, was in den Bericht kommt und wer die Daten sehen darf.

  • Bericht für das ArztgesprächWerte, Medikamente und die selbst ausgewählten Notizen. Zeitraum und Inhalte bestimmt die Person.
  • Freigaben, Rechte & ProtokollFreigaben lassen sich jederzeit beenden. Jeder Zugriff wird protokolliert.

Ein Blick in die barrierefreie Gesundheits-App

So sieht DOKINA im Alltag aus: vom Eintragen bis zum Bericht für das Arztgespräch. Die Bilder sind Entwurfsskizzen.

Für chronisch Kranke, Angehörige und alle, die ihre Werte besser verstehen wollen

Im Mittelpunkt stehen die Betroffenen selbst und die Angehörigen, die sie unterstützen. Praxen, Reha-Einrichtungen, Pflegedienste und Telemedizin begleiten die Betroffenen, wenn diese sie einbeziehen. Krankenversicherungen können DOKINA ihren Versicherten anbieten, medizinische Daten sehen sie nicht.

Krankenversicherungen stehen außerhalb des Kreises. Sie können DOKINA ihren Versicherten anbieten und sehen, wer es nutzt. Medizinische Daten sehen sie nicht.
Der Mensch steht im Mittelpunkt. Angehörige und Organisationen unterstützen und begleiten ihn, wenn er sie einbezieht. Gestrichelt: nur begrenzter Zugriff auf Daten, bei Forschung anonymisiert und mit Zustimmung.

Häufige Fragen zu DOKINA

Was ist DOKINA?

DOKINA ist eine Lösung für Menschen mit chronischen oder langfristigen Erkrankungen und für alle, die ihre eigenen Werte besser verstehen wollen. Sie führt vier Bereiche in einem Verlauf zusammen: gemessene Werte, Veränderungen am Körper, wie es Dir geht und Deine Medikamente. Andere Anwendungen führen einen dieser Bereiche, etwa den Blutdruck oder die Tabletten. Erst nebeneinander lassen sich Zusammenhänge entdecken, die einzeln niemandem auffallen. Dazu kommen Umweltinformationen zu Deinem ungefähren Ort. Mehr zur Technologie und zum Ablauf in der Roadmap.

Was ist ein Muster, und was ist es nicht?

Ein Muster beschreibt in einfacher Sprache, was in Deinem Verlauf auffällt. Maßstab bist Du selbst, nicht ein Durchschnitt aus der Bevölkerung. Ein Muster stellt keine Diagnose, empfiehlt keine Therapie und fordert zu keiner Änderung der Behandlung auf. Es kann Dir helfen, den Alltag anzupassen oder gezielt mit einer Fachperson zu sprechen.

Was passiert mit meinen Daten und meinem Standort?

In die Auswertung fließen auch Einflüsse ein, die Du nicht selbst einträgst. Was dafür nötig ist, halten wir bewusst grob und sparsam. Ein genauer Standort wird nicht gebraucht und nicht übertragen. Externe Dienste bekommen keine Angaben, die zu Dir führen. Für diesen Teil der Auswertung brauchen wir Deine gesonderte Einwilligung. Du kannst sie jederzeit widerrufen und den Teil abschalten.

Kann ich meine Daten in meine elektronische Patientenakte einstellen?

Ja. Aus Deinen Werten und den Notizen, die Du auswählst, entsteht ein Bericht als Datei. Diese Datei stellst Du über die Teilen-Funktion Deines Geräts in Deine elektronische Patientenakte (ePA) ein, so wie Du ein Foto verschickst. Die ePA ist für alle Versicherten gleich, deshalb geht das bei jeder Krankenkasse. DOKINA selbst greift nicht auf Deine Akte zu und ist nicht automatisch an sie angebunden. Jede Weitergabe ist ein bewusster Schritt von Dir.

Für wen ist DOKINA gedacht?

Im Mittelpunkt stehen Menschen mit chronischen oder langfristigen Erkrankungen, Menschen, die ihre eigenen Werte besser verstehen wollen, und die Angehörigen, die sie unterstützen. Praxen, Reha-Einrichtungen, Pflegedienste und Telemedizin begleiten die Betroffenen, wenn diese sie einbeziehen. Krankenversicherungen können DOKINA ihren Versicherten anbieten, medizinische Daten sehen sie nicht. Die App ist barrierefrei und führt Dich durch jede Eingabe: große Flächen, klare Sprache, wenige Schritte.

Die Gesundheits-App entsteht gerade. Mach mit.

Wir freuen uns über Menschen, die mitmachen, und über Einrichtungen, die einzelne Fragen mit uns bearbeiten.

Du forschst zu Selbstmanagement, Umweltmedizin oder Verständlichkeit? Sprich mit uns über eine Zusammenarbeit →