Blutdruck, Gewicht und Medikationsplan stehen auf Zetteln und in vielen Apps
Wir glauben: Menschen sollen die Daten über ihren eigenen Körper verstehen und selbst weitergeben können. Heute ist das kaum möglich. Messwerte, Notizen und der Medikationsplan liegen an vielen Orten: auf Zetteln, in Apps und in den Köpfen der Angehörigen. Wer betroffen ist, trägt alles zusammen und kommt trotzdem mit leeren Händen ins Sprechzimmer. Das wollen wir ändern.
Daten überall verteilt
Blutdruck-App, Waage, Zettel am Kühlschrank, Medikationsplan. Die Daten liegen an vielen Orten. Ein Gesamtbild ergeben sie nicht.
Kein einfacher Weg zum Teilen
Gemessene Werte und eigene Notizen kommen in der Praxis bisher kaum an, höchstens per Zettel, Telefon oder Fax.
Keine Zusammenhänge erkennbar
Medikamente, Tagesablauf, Werte und Notizen stehen nirgends zusammen. Einflüsse von außen, die viele aus Erfahrung kennen, fehlen ganz. So lassen sich Zusammenhänge weder erkennen noch belegen.
Vier Alltagsgeschichten: Herzschwäche, Asthma, Reha und Unterstützung durch Angehörige
DOKINA ist für Menschen gemacht, die viel im Blick behalten müssen: Werte, Medikamente und eigene Notizen. Elisabeth Berger, Markus Vogt, Renate Kaiser und Anna Berger stehen für viele. Vier Lebenslagen, dieselbe Schwierigkeit: Die Daten liegen verstreut und lassen sich kaum weitergeben.
Elisabeth Berger, 79
Herzschwäche & Diabetes · lebt allein zu Hause
Blutdruck auf dem Zettel, Gewicht in der Waagen-App, Eindrücke im Kopf ihrer Tochter Anna. Elisabeth Berger misst gewissenhaft. Nur bringt niemand die Teile zusammen.
Ganze Geschichte lesenMarkus Vogt, 46
Asthma · berufstätig, technikaffin
Smartwatch, Peak-Flow-Protokoll auf Papier, mehrere Sprays: Markus Vogt misst viel. Nur bleiben die Zusammenhänge, auf die es ankommt, in getrennten Notizen verborgen.
Ganze Geschichte lesenRenate Kaiser, 63
Zurück im Alltag · ambulante Nachsorge
Nach der stationären Reha ist Renate Kaiser zurück im Alltag und weiter in ambulanter Behandlung. Sie misst auch zu Hause. Nur sieht ihre Werte niemand in den sechs Tagen zwischen den Terminen.
Ganze Geschichte lesenAnna Berger, 52
Tochter · unterstützt aus der Ferne
Ihre Mutter lebt allein, eine halbe Stunde entfernt. Am Telefon heißt es „ganz gut“. Ob das stimmt, merkt Anna Berger oft erst beim nächsten Besuch.
Ganze Geschichte lesenBlutdruck, Gewicht, Medikamente und Symptome in einem Verlauf: So entdeckst Du Zusammenhänge
Aus dieser Überzeugung folgen vier Entscheidungen. Die meisten Gesundheits-Apps zeigen Kurven oder geben allgemeine Ratschläge. Wir gehen bewusst einen anderen Weg. Daran halten wir uns, auch wenn es das Produkt schwieriger macht.
1. Zusammenhänge entdecken statt Zahlen sammeln
Gemessene Werte, Veränderungen am Körper, wie Du Dich fühlst und Deine Medikamente stehen nebeneinander, Tag für Tag. Die meisten Anwendungen führen einen dieser Bereiche sehr gut und die übrigen gar nicht. Getrennt bleibt jede Zahl für sich. Erst gemeinsam lässt sich entdecken, was zusammengehört. Darum geht es.
2. Dein Maßstab bist Du selbst
Verglichen wird mit Deinem eigenen bisherigen Verlauf, nicht mit einem Durchschnitt aus der Bevölkerung. Liegen Deine Werte dauerhaft außerhalb der Norm, sagen Normbereiche wenig, Dein eigener Verlauf dagegen viel. Alltagsdaten entstehen unregelmäßig und lückenhaft. Das ist kein Nebenthema, sondern ein Kern unserer Arbeit.
3. Umwelteinflüsse, die niemand einträgt
In die Auswertung fließen auch Umweltinformationen zu Deiner Umgebung ein. Du musst dafür nichts eintragen. Sichtbar werden sie nur dort, wo sie zu einem Muster gehören. Eine eigene Anzeige dieser Werte gibt es in DOKINA nicht. Was dafür nötig ist, etwa Dein ungefährer Ort, bleibt bewusst so grob wie möglich.
4. Beschreiben statt bewerten
Ein Muster sagt in einfacher Sprache, was in Deinen Daten auffällt. Es stellt keine Diagnose, empfiehlt keine Therapie und fordert zu keiner Änderung Deiner Behandlung auf. Diese Grenze prüfen wir, bevor ein Muster angezeigt wird, nicht erst hinterher.
Datenschutz bei Gesundheitsdaten: Server in Deutschland, Du entscheidest, wer etwas sieht
Datenhoheit heißt: Du bestimmst über Deine Daten. Das ist kein Zusatz, sondern die Grundlage von DOKINA. Deshalb folgt DOKINA von Anfang an anerkannten Standards für Datenschutz und Sicherheit. An ihnen lassen wir uns messen.
DSGVO
Datenschutz nach der Datenschutz-Grundverordnung, von Anfang an eingebaut: verschlüsselt bei Übertragung und Speicherung, eine eigene Einwilligung für jeden Zweck.
Hosting in Deutschland
Alle Daten liegen auf Servern in Deutschland, nicht in Clouds außerhalb Europas.
ISO 27001
Informationssicherheit nach dieser internationalen Norm. Die Zertifizierung ist eingeplant.
Cyber Resilience Act
EU-Gesetz für sichere digitale Produkte: Sicherheit von Anfang an mitgedacht, auch bei Updates.
Du bestimmst, wer mitliest
Wer Dich unterstützt, bekommt Einblick, wenn Du es möchtest: nur mitlesen oder auch mit eintragen. Du kannst das jederzeit beenden.
Datenhoheit & Einwilligung
Freigaben erteilst Du selbst oder eine Person, die Du dazu bevollmächtigt hast.
Nachvollziehbares Zugriffsprotokoll
Jeder Zugriff auf Deine Daten wird lückenlos festgehalten. So siehst Du, wer was angesehen hat.
Datenminimierung
Genutzt werden nur die Daten, die für die Auswertung nötig sind, und nur für diesen Zweck.
Hinweis: Die genannten Standards sind Leitlinien für die Entwicklung.
DOKINA: Deine Werte, Dein Medikationsplan und Deine Symptome in einer App, mit der Du Zusammenhänge entdeckst
An einem Ort zu liegen genügt nicht, das schafft ein Ordner auch. In DOKINA stehen die vier Bereiche nebeneinander: gemessene Werte, Veränderungen am Körper, wie Du Dich fühlst und Deine Medikamente. Was Du selbst bemerkst, trägst Du in wenigen Schritten ein. Weil alles im selben Verlauf steht, kannst Du Zusammenhänge entdecken, die auf einem Zettel oder in einer einzelnen App nie auffallen. Daraus entsteht ein kurzer, verständlicher Text über Deine Daten. Er bewertet nichts und empfiehlt nichts. Sammeln → verstehen → besprechen.
Gedacht für die Menschen selbst: für chronisch oder langfristig Kranke, für alle, die ihre eigenen Werte besser verstehen wollen, und für die Angehörigen, die sie unterstützen. Eine Praxis, eine Einrichtung oder ein Dienst bekommt Deine Daten nur dann, wenn Du sie freigibst.
- Eintragen in wenigen Schritten: wie es Dir geht, Schmerzen, Essen und Trinken. Große Tasten, klare Sprache, barrierefrei nach dem Standard WCAG 2.2.
- Muster aus dem eigenen Verlauf. Sie beziehen sich auf Dich, nicht auf Durchschnittswerte.
- Einflüsse aus der Umgebung kommen dazu, ohne dass Du sie selbst eintragen musst.
- Klare Grenzen: Ein Muster beschreibt Deine Daten. Es stellt keine Diagnose und gibt keine Therapie vor.
- Alle Texte sind von Fachleuten geprüft und werden von ihnen gepflegt.
- Veränderungen am Körper einfach festhalten, an der Stelle, an der sie auftreten.
- Die App richtet sich nach Deinem Alltag. Du musst keine Diagnose angeben, um loszulegen.
- Bericht für das Arztgespräch mit selbst gewählten Inhalten. Weitergeben kannst Du ihn über die Teilen-Funktion.
- Eine Freigabe lässt sich jederzeit beenden. Jeder Zugriff wird protokolliert.
Skizze: Aus den gesammelten Daten entsteht ein Bericht mit Kurven, Medikamenten und Notizen. Du gibst ihn mit wenigen Fingertipps weiter.
Werte und Symptome eintragen, Zusammenhänge entdecken, Bericht für den Arzt erstellen
In drei Schritten von verstreuten Daten zu einer verständlichen Rückmeldung.
Sammeln
Gesundheitsdaten aus vielen Quellen an einem Ort.
- Geführte, barrierefreie ErfassungWie es Dir geht, Schmerz, Essen und Trinkmenge. Du wählst aus einfachen Beschreibungen aus dem Alltag, statt Text zu schreiben (WCAG 2.2).
- Vitalwerte automatischSie kommen aus gekoppelten Messgeräten und aus den Gesundheitsdiensten des Smartphones und werden in einem einheitlichen Format übernommen.
- Medikationsplan ohne Abtippen übernehmenDer bundeseinheitliche Medikationsplan wird über seinen Strichcode eingelesen.
Entdecken
Werte, Körper, Wohlbefinden und Medikamente werden gemeinsam betrachtet, dazu die Umwelt. So lassen sich Zusammenhänge entdecken, die einzeln niemandem auffallen.
- Muster in eigenen DatenBezogen auf die einzelne Person und ihren Verlauf, nicht auf Durchschnittswerte.
- Umweltinformationen inklusiveUmweltinformationen fließen mit ein, ohne dass Du sie selbst eintragen musst.
Besprechen
Selbst entscheiden, was in den Bericht kommt und wer die Daten sehen darf.
- Bericht für das ArztgesprächWerte, Medikamente und die selbst ausgewählten Notizen. Zeitraum und Inhalte bestimmt die Person.
- Freigaben, Rechte & ProtokollFreigaben lassen sich jederzeit beenden. Jeder Zugriff wird protokolliert.
Ein Blick in die barrierefreie Gesundheits-App
So sieht DOKINA im Alltag aus: vom Eintragen bis zum Bericht für das Arztgespräch. Die Bilder sind Entwurfsskizzen.
Für chronisch Kranke, Angehörige und alle, die ihre Werte besser verstehen wollen
Im Mittelpunkt stehen die Betroffenen selbst und die Angehörigen, die sie unterstützen. Praxen, Reha-Einrichtungen, Pflegedienste und Telemedizin begleiten die Betroffenen, wenn diese sie einbeziehen. Krankenversicherungen können DOKINA ihren Versicherten anbieten, medizinische Daten sehen sie nicht.
Häufige Fragen zu DOKINA
Was ist DOKINA?
DOKINA ist eine Lösung für Menschen mit chronischen oder langfristigen Erkrankungen und für alle, die ihre eigenen Werte besser verstehen wollen. Sie führt vier Bereiche in einem Verlauf zusammen: gemessene Werte, Veränderungen am Körper, wie es Dir geht und Deine Medikamente. Andere Anwendungen führen einen dieser Bereiche, etwa den Blutdruck oder die Tabletten. Erst nebeneinander lassen sich Zusammenhänge entdecken, die einzeln niemandem auffallen. Dazu kommen Umweltinformationen zu Deinem ungefähren Ort. Mehr zur Technologie und zum Ablauf in der Roadmap.
Was ist ein Muster, und was ist es nicht?
Ein Muster beschreibt in einfacher Sprache, was in Deinem Verlauf auffällt. Maßstab bist Du selbst, nicht ein Durchschnitt aus der Bevölkerung. Ein Muster stellt keine Diagnose, empfiehlt keine Therapie und fordert zu keiner Änderung der Behandlung auf. Es kann Dir helfen, den Alltag anzupassen oder gezielt mit einer Fachperson zu sprechen.
Was passiert mit meinen Daten und meinem Standort?
In die Auswertung fließen auch Einflüsse ein, die Du nicht selbst einträgst. Was dafür nötig ist, halten wir bewusst grob und sparsam. Ein genauer Standort wird nicht gebraucht und nicht übertragen. Externe Dienste bekommen keine Angaben, die zu Dir führen. Für diesen Teil der Auswertung brauchen wir Deine gesonderte Einwilligung. Du kannst sie jederzeit widerrufen und den Teil abschalten.
Kann ich meine Daten in meine elektronische Patientenakte einstellen?
Ja. Aus Deinen Werten und den Notizen, die Du auswählst, entsteht ein Bericht als Datei. Diese Datei stellst Du über die Teilen-Funktion Deines Geräts in Deine elektronische Patientenakte (ePA) ein, so wie Du ein Foto verschickst. Die ePA ist für alle Versicherten gleich, deshalb geht das bei jeder Krankenkasse. DOKINA selbst greift nicht auf Deine Akte zu und ist nicht automatisch an sie angebunden. Jede Weitergabe ist ein bewusster Schritt von Dir.
Für wen ist DOKINA gedacht?
Im Mittelpunkt stehen Menschen mit chronischen oder langfristigen Erkrankungen, Menschen, die ihre eigenen Werte besser verstehen wollen, und die Angehörigen, die sie unterstützen. Praxen, Reha-Einrichtungen, Pflegedienste und Telemedizin begleiten die Betroffenen, wenn diese sie einbeziehen. Krankenversicherungen können DOKINA ihren Versicherten anbieten, medizinische Daten sehen sie nicht. Die App ist barrierefrei und führt Dich durch jede Eingabe: große Flächen, klare Sprache, wenige Schritte.