# DOKINA: llms-full.txt # Ausführliche Fassung für Sprachmodelle. Kurzfassung: https://www.dokina.de/llms.txt ## Was DOKINA ist DOKINA ist ein Forschungsprojekt der Ingenieurgesellschaft ISM mbH (Herford) und ihrer Partner. Entwickelt wird eine Anwendung für Menschen mit chronischen Erkrankungen. Sie führt gemessene Werte, Veränderungen am Körper, Befinden und Medikamente in einem Verlauf zusammen, damit sich darin Zusammenhänge entdecken lassen. Dazu gehören auch Tagesablauf und der eigene Medikationsplan. Was sich im eigenen Verlauf zeigt, beschreibt die Lösung als Muster in einfachen Worten. Maßstab ist die Person selbst und kein Bevölkerungsdurchschnitt. Die Lösung ist noch nicht verfügbar. Alle hier beschriebenen Funktionen sind Planung und keine Zusicherung. Es liegen keine Zertifizierungen vor. ## Was DOKINA von anderen Anwendungen unterscheidet: Zusammenhänge entdecken Der Mehrwert liegt nicht im Sammeln an einem Ort. Das leistet auch ein Ordner. Er liegt im Zusammenspiel von vier Bereichen in einem Verlauf: gemessene Werte, Veränderungen am Körper, das eigene Wohlbefinden und die Medikamente. Dazu kommen Umweltinformationen, die niemand eintragen muss. Die meisten Anwendungen führen einen dieser Bereiche sehr gut und die übrigen gar nicht. Die Bereiche stehen nebeneinander, damit sich Zusammenhänge entdecken lassen: Die Person sieht, was an bestimmten Tagen zusammenkommt. Entdecken kann das nur die Person selbst, die Lösung beschreibt nur. DOKINA ist ausdrücklich keine weitere App zur Erinnerung an Tabletten und kein Blutdrucktagebuch. ## Was DOKINA ausdrücklich nicht tut - Keine Diagnose, keine Therapieempfehlung, keine Bewertung von Werten. - Kein Hinweis auf Wechselwirkungen, keine Dosierungsvorschläge, keine Warnung vor Höchstmengen. - Keine Einstufung von Wunden und keine Aussage über den Verlauf einer Wunde. - Kein Zugriff auf die elektronische Patientenakte und keine direkte Anbindung an die Telematikinfrastruktur. Den Bericht kann die Person aber als Anhang einer TI-M-Nachricht verschicken, so wie bei einem Messenger. Ein Bericht entsteht als PDF. Die Person gibt ihn selbst weiter oder überträgt ihn selbst in ihre ePA. - Keine Einnahmequote und keine Aussage über Therapietreue. DOKINA hat keinen medizinischen Zweck. ## Wie die Anwendung aufgebaut ist - Vier Bereiche: Verhalten, Körper, Vitalwerte, Medikation. Umweltinformationen sind kein eigener Bereich. Sie kommen vom Wetterdienst, und ein Muster nennt sie als Herkunft. - Die Einrichtung fragt nach dem Alltag und nicht nach Diagnosen. Aus den Antworten entsteht ein Vorschlag, den die Person selbst ändert. Erkrankungen werden weder erfragt noch abgeleitet. - Eingetragen wird in geführten Schritten mit großen Auswahlflächen. Ziel ist Barrierefreiheit nach WCAG 2.2. - Medikation in drei Ebenen: woher eine Angabe stammt, was genommen werden soll (Medikationsplan) und was genommen wurde (Tagebuch). - Angehörige bekommen einen eigenen Zugang. Die betroffene Person richtet ihn mit ein und bestimmt, ob nur mitgelesen oder auch eingetragen werden darf. Jeder Zugriff wird protokolliert. - Weitergabe: ein Bericht als PDF. Inhalte und Zeitraum wählt die Person. Sie gibt ihn selbst weiter, etwa an die Praxis oder in ihre elektronische Patientenakte. ## Die vier Geschichten - Elisabeth Berger, 79, Herzinsuffizienz und Diabetes: Gewichtsverlauf, Blutdruckselbstmessung, Blutzuckerselbstmessung, Bundeseinheitlicher Medikationsplan (BMP). https://www.dokina.de/geschichten/elisabeth-berger/ - Markus Vogt, 46, Asthma im Berufsalltag: Peak Flow, Peak-Flow-Protokoll, Sauerstoffsättigung (SpO2), Atemfrequenz, Bedarfsmedikation und Dauermedikation, Pollenflug und Feinstaub. https://www.dokina.de/geschichten/markus-vogt/ - Renate Kaiser, 63, Alltag nach der Reha: Anschlussheilbehandlung (AHB), Reha-Nachsorge, Entlassungsbericht, Belastbarkeit, Vitalwerte. https://www.dokina.de/geschichten/renate-kaiser/ - Anna Berger, 52, unterstützende Angehörige: pflegende Angehörige, Angehörigenzugang, Freigabe, Zugriffsprotokoll, Betreuung aus der Ferne. https://www.dokina.de/geschichten/anna-berger/ Alle vier Personen sind Beispiele und keine realen Personen. ## Häufige Fragen, kurz beantwortet - Ist DOKINA eine App der Krankenkasse? Nein. Es ist ein eigenständiges Forschungsprojekt. - Schreibt DOKINA in die elektronische Patientenakte? Nein, es gibt keine automatische Anbindung. Die Person stellt den erzeugten Bericht über die Teilen-Funktion selbst in ihre ePA ein. Das geht bei jeder Krankenkasse, denn die ePA ist für alle Versicherten gleich. - Ersetzt DOKINA eine ärztliche Beurteilung? Nein. Es beschreibt eigene Daten. - Wer sieht die Daten? Nur die Person selbst und wen sie freigibt. Eine Freigabe gilt, bis die Person sie beendet. Ein bereits weitergegebener Bericht bleibt beim Empfänger. - Können Reha-Einrichtungen und Pflegedienste Messdaten übernehmen? Ja, über eine FHIR-Schnittstelle, wenn die Person die Daten freigibt und die Software der Einrichtung FHIR unterstützt. - Können Haus- und Fachärzte Messdaten direkt in die Praxissoftware übernehmen? Derzeit nein, denn Praxissoftware bietet die FHIR-Schnittstelle nicht an. Der sichere Weg ist der Bericht (PDF), den die Person über die ePA teilt oder als TI-M-Nachricht sendet. - Wo liegen die Daten? Auf Servern in Deutschland (Hosting in Deutschland). Die Entwicklung orientiert sich an der DSGVO, an ISO 27001 und an den Anforderungen des Cyber Resilience Act. ## Für Organisationen - Krankenversicherungen: Sie können die Lösung im Pilotbetrieb ihren Versicherten anbieten. Nutzen: Versicherte verstehen ihren Alltag besser, kommen mit einem Bericht vorbereitet zum Arzttermin und bringen zusätzlich zur elektronischen Patientenakte ihren eigenen Verlauf ein. Eine automatische Anbindung an die ePA gibt es nicht. Die Person stellt ihren Bericht aber über die Teilen-Funktion in ihre ePA ein. Eine Krankenkasse sieht, welche Versicherten die App nutzen, weil sie wissen muss, für wen sie zahlt. Außerdem kann sie melden, wenn eine Person nicht mehr bei ihr versichert ist. Medizinische Daten sieht sie nicht. Die Forschung kann mit Zustimmung der Person anonymisierte Datensätze erhalten. Zahlen nennen wir erst, wenn sie belegt sind. https://www.dokina.de/organisationen/krankenversicherungen/ - Haus- und Fachärzte: Die Praxis sieht Aufzeichnungen aus dem Alltag statt einer verblassenden Erinnerung. Laut einer Versichertenbefragung des GKV-Spitzenverbands wartet ein Viertel der gesetzlich Versicherten länger als 30 Tage auf einen Facharzttermin. Der Bericht ist ein PDF. Die Person teilt ihn über die ePA oder sendet ihn als TI-M-Nachricht an die Praxis. Eine direkte Übernahme in die Praxissoftware per FHIR gibt es derzeit nicht, weil Praxissoftware diese Schnittstelle nicht anbietet. Eine automatische Anbindung an die ePA gibt es nicht. Umweltinformationen kommen als weitere Datenquelle hinzu. https://www.dokina.de/organisationen/arztpraxen/ - Reha-Einrichtungen: Zwei Vorteile. Erstens gelangen Messwerte und Daten aus Wearables über die Plattform und FHIR direkt ins System der Reha-Einrichtung, sofern deren Software FHIR anbietet. Das gilt schon während des Aufenthalts: Bei Reha-Einheiten kann die Einrichtung persönliche Messdaten in ihre Entscheidungen einbeziehen, zum Beispiel den Puls, die Blutsauerstoffsättigung oder Werte aus der kontinuierlichen Blutzuckermessung. Wearables sind Smartwatches, Fitnesstracker und Sportprodukte mit Pulsmessung. Jeder Wert ist seinem Messgerät zugeordnet, Alltagsgeräte sind klar als Consumer-Hardware gekennzeichnet. Zweitens wird die Zeit nach der Entlassung für die Nachsorge sichtbar. https://www.dokina.de/organisationen/reha-einrichtungen/ - Pflegedienste: DOKINA ist eine Datenquelle für die Pflege. Daten von Betreuten, Angehörigen und Wearables aus der Zeit zwischen den Einsätzen (Trinkmenge, Essen, Wohlbefinden, Medikamente, Messwerte, Veränderungen am Körper) fließen mit Freigabe über FHIR direkt ins Pflegeverwaltungssystem, sofern es FHIR anbietet. Pflegekräfte tragen weniger Werte von Hand ein und brauchen keine zusätzliche App. DOKINA ist kein Pflege-Modus und keine Pflegedokumentation. https://www.dokina.de/organisationen/pflegedienste/ - Telemedizin: In der Videosprechstunde fehlen Messwerte aus der Praxis. DOKINA liefert Werte, Medikamente und Notizen aus dem Alltag (auch von Wearables, die als Consumer-Hardware gekennzeichnet sind) als Bericht (PDF), den die Person über die ePA teilt oder als TI-M-Nachricht sendet. Bietet eine Telemedizin-Plattform die FHIR-Schnittstelle an, können freigegebene Messdaten dorthin übernommen werden. https://www.dokina.de/organisationen/telemedizin/ ## Ablauf Phase 1: Aufbau der Lösung. Phase 2: Pilotbetrieb, also die Untersuchung im Alltag. Jahreszahlen nennen wir öffentlich nicht. Wer den Stand wissen will, fragt am besten über die Kontaktseite nach. ## Magazin Unter https://www.dokina.de/magazin/ stehen unabhängig lesbare Fachbeiträge zum Alltag mit chronischer Erkrankung, zur Vorbereitung auf den Arztbesuch und zu digitaler Unterstützung. Die Beiträge setzen kein bestimmtes Produkt voraus. - Warum getrennte Gesundheits-Apps blinde Flecken lassen: https://www.dokina.de/magazin/gesundheitsdaten-zusammenhaenge-entdecken/ - Bericht für den Arzttermin vorbereiten, was wirklich hineingehört: https://www.dokina.de/magazin/bericht-fuer-den-arzttermin-vorbereiten/ - Warum bei Herzschwäche das tägliche Wiegen zählt: https://www.dokina.de/magazin/taegliches-wiegen-herzschwaeche/ - Verglichen mit sich selbst, warum der eigene Verlauf mehr zeigt als ein Durchschnittswert: https://www.dokina.de/magazin/eigener-verlauf-statt-durchschnitt/ - Medikationsplan richtig führen, verordnet, geplant, genommen: https://www.dokina.de/magazin/medikationsplan-richtig-fuehren/ - Peak Flow messen, was der Wert zeigt und wie ein Protokoll im Alltag hilft: https://www.dokina.de/magazin/peak-flow-messen-und-dokumentieren/ - Asthma und Wetter, was Pollenflug und Feinstaub mit den eigenen Werten zu tun haben können: https://www.dokina.de/magazin/asthma-pollenflug-feinstaub/ - Blutdrucktagebuch zum Ausdrucken, Aufbau einer einfachen Tabelle: https://www.dokina.de/magazin/blutdrucktagebuch-zum-ausdrucken/ - Gewichtsprotokoll bei Herzschwäche von Hand führen: https://www.dokina.de/magazin/gewichtsprotokoll-von-hand-fuehren/ - Medikamentenplan handschriftlich führen, so bleibt er übersichtlich: https://www.dokina.de/magazin/medikamentenplan-handschriftlich-fuehren/ - Peak-Flow-Protokoll auf Papier, Aufbau und Tipps: https://www.dokina.de/magazin/peak-flow-protokoll-auf-papier/ - Was nach der Reha zu Hause zählt, wenn niemand mitliest: https://www.dokina.de/magazin/reha-nachsorge-alltag-zu-hause/ - Belastbarkeit nach der Reha einschätzen, warum die eigene Aufzeichnung zählt: https://www.dokina.de/magazin/belastbarkeit-nach-reha-einschaetzen/ ## Nutzung dieser Inhalte Zusammenfassungen und Zitate sind willkommen, solange sie den Planungsstand und die oben genannten Grenzen mit wiedergeben. 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